Dienstag, der 26.04.16 Wort zum Tag
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen froh sein und uns freuen an Ihm! Psalm 118:24



Ich will die ermattete Seele erquicken


von Br. Thomas Gebhardt

Jeremia 31:25
Denn ich will die ermattete Seele erquicken und jede schmachtende Seele sättigen! -

Matthäus 14:31
Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen, dass obwohl die technischen Hilfsmittel immer besser werden, die Menschen immer gestresster werden? So viele Burnout-Kranke wie in unserer Zeit, gab es noch nie. Was machen wir verkehrt, dass wir immer mehr in solche Not geraten?

Wenn wir die Bibel studieren, können wir an vielen Stellen sehen, warum wir manchmal so viel Not leiden müssen. Das Erste, was mir auffällt, ist, dass die Menschen nie irgendwie zufrieden sind mit dem, was sie haben. Das fängt schon in der Schule an. Die Schüler vergleichen die Dinge, die sie anhaben, und jeder möchte besser sein als der andere. Dann geht es weiter mit den Handys. Jeder möchte das neueste und beste haben. Es geht weiter mit dem Auto oder Wohnung oder Haus. Jeder möchte besser sein als der andere. Und wie das mit den Gebrauchsgegenständen ist, so ist das auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Frauen möchten die tollsten Männer haben und die Männer die am besten aussehenste Frau. Und über all dem Wünschen nach Nahrung und Kleidung und all dem, was wir meinen brauchen zu müssen, vergessen wir nach Gott und nach dem Willen Gottes zu fragen.

Das Zweite, was uns heute zu schaffen macht, ist, dass wir nicht nur mit Dingen unzufrieden sind, sondern dass wir, obwohl es uns ja eigentlich gut geht, anfangen immer zu murren und zu klagen. Diese zwei Dinge, die Unzufriedenheit und das Murren, bringen uns aber nicht nur immer weiter weg von Gott, sondern bringen uns auch in einen ganz trübsinnigen Zustand. Ich möchte Ihnen wieder den Petrus zeigen. JESUS Christus ruft Petrus und Petrus wagt das eigentlich Unmögliche. Er verlässt das Boot und indem er auf JESUS schaut, läuft er über das Wasser, JESUS entgegen. Nun, eigentlich hätte er ja untergehen müssen, aber weil es JESUS gesagt hat, macht Petrus das Unmögliche.

Sehen Sie, in dieser Geschichte macht Petrus das Unmögliche und weil es JESUS gesagt hat, gelingt es. Es gelingt solange, wie Petrus auf JESUS schaut. Leider aber ist es in unserem Leben so, dass wir erstens nicht tun, was JESUS sagt, und das wir zweitens schnell von JESUS wegschauen. Als das Petrus tat, fing er auch an zu versinken. Und so versinken viele Menschen in Not und Elend, werden kraftlos und traurig und manch einer würde versinken. Sehen Sie, und da komme ich wieder mit einer guten Botschaft: „Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“

Wenn wir von JESUS wegschauen, ist der Zweifel vorprogrammiert. Aber oft ist es leider so, dass wir auf uns oder die Umständen schauen und denken wir packen das nicht. Warum zweifeln wir? Weil wir von JESUS weggeschaut haben! Wenn wir wegschauen von JESUS, ganz gleich wohin, dann nimmt unser Glaube immer ab. Anstatt im Glauben zu wachsen, nehmen wir im Glauben ab und werden zu Menschen, die einen kleinen Glauben haben.

Lassen Sie uns doch auf JESUS schauen und auf Gott vertrauen, denn Gott ruft uns zu: „Denn ich will die ermattete Seele erquicken und jede schmachtende Seele sättigen!“ ER will uns also helfen.

Sind Sie so ermattet oder schwach? Benötigen Sie Gottes Hilfe. Wenn Sie auf JESUS Christus schauen, dann sehen Sie die beste Hilfe Gottes, die es je gab und gibt. Vertrauen Sie IHM, blicken sie weg von all dem, was die Welt uns vor Augen stellt, oder aber auch von all Ihren Möglichkeiten und blicken Sie auf JESUS, den Erretter!
 
 
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