Dienstag, der 05.03.13 Wort zum Tag
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen froh sein und uns freuen an Ihm! Psalm 118:24



Sei rein, glaub seinem Wort


von Bruder Thomas Gebhardt

Johannes 15:3
Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.

Nun, meine lieben Leser, muss ich auf ein, für viele von Euch, etwas kompliziertes Thema zu sprechen kommen. Es ist das Thema der absoluten Souveränität des Wortes Gottes. Ganz gleich auf welche Weise Gott spricht, was Gott sagt, ist immer richtig. Viele Menschen haben eine Bibel zu Hause und ich sage Dir, was in ihr geschrieben steht, ist absolut vertrauenswürdig. Die Bibel stellt uns an vielen Stellen Gott als Vater vor. Belügt ein liebender Vater seine Kinder? Vielleicht können die Kinder nicht immer alles verstehen, was der Vater sagt, und manchmal sieht es so, aus als wenn der Vater gelogen hätte, aber in Wirklichkeit sagt der Vater in kurzen Worten, was gut ist für das Kind. Ich möchte Euch ein wahres Beispiel erzählen.

Ein Mann geht mit seiner 10 jährigen Tochter an der Hand durch eine Stadt. Das Kind hat eine dumme Angewohnheit, sie geht immer bei rot über die Straße, wenn kein Fahrzeug zu sehen ist. Der Vater sagt: "Pass auf, wenn du bei rot über die Straße gehst, wirst du überfahren." Genauso sagte er es. Sie kommen wieder an einen Übergang, das Mädchen springt über die Straße. Während der Vater auf der anderen Straßenseite noch auf Grün wartet, lacht und tollt das Mädchen auf der anderen Straßenseite herum und ruft zu seinem Vater rüber: "Siehst du, ich bin nicht überfahren worden!" Während sie dies sagt, springt sie wieder auf die Straße, um ihren Vater zu holen. In diesem Moment kommt ein Auto, erfasst das Mädchen und schleudert dies durch die Luft. Der Vater sieht dies und will seiner Tochter zu Hilfe eilen, wird auch von einem Auto erfasst und überrollt. In diesem Moment schaltet die Ampel auf grün für die Fußgänger. Seht ihr, das ist die Tragik, wenn wir nicht zuhören und glauben wollen, was uns der Erfahrenere sagt. Als das Mädchen im Krankenhaus hörte, dass ihr Vater gestorben war, war sie untröstlich und sagte immer und immer wieder, "Ach hätte ich doch auf meinen Vater gehört." Aber nun war es zu spät.

Versteht ihr, meine lieben Leser. Dieses Mädchen überquerte oft die Straße bei rot. Vielleicht hat sie gedacht: "Mein Vater ist ein Lügner", weil sie nicht überfahren wurde, weil es oft gut ging. Vielleicht hat sie aber auch gedacht: "mein Vater ist ein Schwächling", weil er sich nicht getraute, die Straße bei rot zu überqueren. Vielleicht war sie ein Trotzkopf und dachte: "Jetzt erst recht, dem werde ich es zeigen." Vielleicht war sie auch nur unvorsichtig oder dumm. Viele Dinge können es sein, die uns bewegen Gottes Wort nicht ernst zu nehmen. Und es gibt viele Menschen, die nehmen Gottes Wort nicht ernst. Sie leben, wie sie wollen. Sie leben, ohne Rücksicht auf die anderen und auf Gottes Wort zu nehmen.

Aber, meine lieben Leser, wir müssen dann irgendwann mit einem Unfall rechnen. Es ist nicht immer möglich und nicht immer sinnvoll den Menschen alle wenn und abers zu erläutern. "Bei rot wirst du überfahren" war die Kurzform. Mehr war auch nicht nötig, obwohl man vielleicht noch viel hätte dazu sagen können.

Und so sagt uns die Bibel in kurzen Worten, dass wir eine Rebe am Weinstock sind und dass wir gereinigt werden, wenn wir Frucht bringen. In vielen Leben vieler aufrichtiger Christen dreht sich alles um Reinigung, die Bibel sagt Heiligung, und es ist wahr, ohne rein zu sein, werden wir umkommen. Die Bibel sagt:

Hebräer 12:14
Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!

Aber Gottes Wort sagt, Reinigung geschieht automatisch, wenn Du Frucht bringst. Seht Ihr, dass muss man erst einmal hören und dann akzeptieren. Das Wort sagt, dass es keine Rebe am Weinstock gibt, die Frucht bringt und nicht gereinigt wird:

Johannes 15:2
…jede (Rebe) aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.

Es gibt also eine gewisse Reihenfolge. Der Herr ruft Dich, weil ER Dich gerne möchte. Du wirst Rebe am Weinstock. Weil der Herr Dich gerufen hat, denkt ER nicht mehr an Deine Bosheit, sondern vergibt Dir aus Gnaden. Du bringst Frucht und ER wird Dich reinigen, damit Du mehr Frucht bringen kannst. Schau, wie das bei den beiden Johannes-Freunden war. Sie hörten von dem Herrn Jesus, sie folgten IHM, ER lud sie ein und sie gingen und brachten die Botschaft ihren Freunden und Verwandten. Jetzt konnte Gott die beiden reinigen, damit sie wieder hingehen konnten und mehr Frucht bringen konnten. Was bedeutet denn "Jaget nach dem Frieden und der Heiligung"? Die Bibel sagt es uns doch:

Hebräer 12:13
und »macht gerade Bahnen für eure Füße«, damit das Lahme nicht vom Weg abkommt, sondern vielmehr geheilt wird!

Wir sollen einen Weg für die Lahmen oder die lahm gewordenen machen, damit sie dahin finden, wo es Heilung gibt, zu dem Herrn Jesus. Oder lesen wir weiter:

Hebräer 12:15
Und achtet darauf, daß nicht jemand die Gnade Gottes versäumt…

Mit anderen Worten, bringe die Leute zu dem Herrn Jesus, das ist wahre Heiligung. Ohne dass Du dies tust, ohne dass Du Frucht bringst, wirst Du vom Weinstock entfernt. Aber wenn Du die Bahn ebnest, damit jemand zum Herrn kommt, und darauf achtest, dass nicht jemand die Gnade Gottes versäumt, dann wirst Du gereinigt werden, damit Du mehr Frucht bringen kannst.

Ich möchte auch Frucht bringen und Dir mehr davon erzählen, deshalb komm morgen wieder!
 
 
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